Ersters Brauen des "Brelinger Helles" zusammen mit Manfred
Schüttung wiegen
Schroten
Einmaischen
Maischen (durch die Rasten fahren)
Nachguss und Läutern
Treber für die Weiterverarbeitung (Brot backen)
Würze kochen
Hopfengabe (hier ganze getrocknete Dolden der Sorte "Gimli" vom Brelinger Acker)
Fertige Würze zum Kochende
Whirlpool ("Feststoffe" in der Mitte sammeln)
Würze kühlen und Umschlauchen in das Gärfass
Spindeln zur Bestimmung der Stammwürze (gemessen 14° Plato, das ist schon eine Ansage - das wird was!)
Hefegabe, Deckel drauf, Saubermachen, Aufräumen
Am nächsten Tag: Beginn der untergärigen Fermentierung bei 8°C im Lagerkühlschrank
14 Tage nach der Hopfengabe: Die Gärung ist abgeschlossen, es geht jetzt 2 Tage in den Cold Crash bei 2°C und dann ist Abfülltag
Premiere -> die erste Fassabfüllung. Zuerst im leeren Fass die Luft durch CO2 verdrängen:

Zucker zugeben für die Rekarbonisierung und Abfüllen:

Fertig! 10 Liter ins Fass und 13 Liter in Flaschen abgefüllt.

Und jetzt noch ein paar Tage in die Nachgärung bei Kellertemperatur und dann in die Reifung für einige Wochen. Geduld...
... und nach jetzt 6 Wochen geht's an die Probe, A/B Vergleich aus Flasche und Fass, gleiches Bier, gleiche Menge Traubenzucker zur Rekarbonisierung, gleiche Lagerung und Temperaturen:


Das Bier aus der Flasche ist herber, aus dem Fass mehr süß. Das Bier aus dem Fass wirkt süffiger, das Bier aus der Flasche markanter und frischer.
Das ist interessant aber so richtig erklären kann ich mir das noch nicht. Also weiter lesen, probieren...
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